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Autor des Artikels

Jörg Müller

Geschäftsführer / Senior Berater

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18.04.2017 / Jörg Müller

Nur wer den Mut hat, Komfort­zonen zu verlassen, kann die Digitali­sie­rung gewinnen!

Wenn Digitalisierung in hierarchisch gewachsenen Unternehmen, Organisationen oder Verwaltungen wirklich gelingen soll, bevor sie entgegengesetzt und disruptiv wirkt, braucht man frühzeitig die Beteiligung aller Mitarbeiter und Unternehmensbereiche.

Die Unternehmenswirklichkeit ist heute vielerorts jene, mit der vor wenigen Wochen ein Innovationsmanager für Digitalisierung die Learning Journey zur Gründung der VKU Innovationsplattform des Verbandes kommunaler Unternehmen schloss: „Bitte gehen Sie morgen nicht in Ihr Unternehmen und erzählen Sie davon, was Sie heute gelernt haben. Warten Sie damit drei Wochen und beginnen Sie dann ganz langsam damit, das Gelernte Stück für Stück zu streuen. Seien Sie mehr als sensibel, denn sonst werden Sie für wahnsinnig erklärt.“

Genau diese Worte beschreiben die derzeitige Situation in einer Vielzahl von Unternehmen oder Organisationen. Einzelne wissen bereits heute, dass die Digitalisierung an ihnen nicht spurlos vorbeiziehen wird. Mehr noch, sie könnte sogar disruptiv, also zerstörend für ihr eigenes Geschäftsmodell sein und sie macht heute schon Arbeitsplätze und ganze Unternehmungen überflüssig, wenn nicht zeitgleich mit ihr gehandelt, verändert und weiterentwickelt wird. Die Digitalisierung ist gleichzusetzen mit dem Beginn der Industrialisierung, nur dass Sie um ein Vielfaches schneller ist.

Damit die Digitalisierung jedoch in Unternehmen gelingt, neue Potenziale heben kann und damit auch kompensiert, was an gewohntem Geschäft, gelernten Abläufen oder jahrzehntelang gewachsenen Strukturen und Partnerschaften wegbricht, braucht es mehr als eine Cloud-Lösung, einen SharePoint oder einen Arbeitskreis „Digitalisierung“.

Die Digitalisierung ist kein Damoklesschwert, sondern eine Sprungschanze

Die Digitalisierung wird jede Organisation von Grund auf verändern und nur wer dies anerkennt, akzeptiert und sich traut, dafür auch neue Wege zu gehen, wird daraus echten Nutzen ziehen. Der Rest wird unproduktiv, verliert Marktanteile, findet nicht die Talente, die er zukünftig braucht und wird über kurz oder lang untergehen. Doch Digitalisierung ist kein Damoklesschwert, sondern eine Sprungschanze und fordert nur eines – Komfortzonen zu verlassen! Die Komfortzonen, die es hierbei in erster Linie zu verlassen gilt, sind die gewachsenen Hierarchien, die autarken Arbeitssilos, die routinierten Abläufe und das fatale Selbstverständnis „Digitalisierung betrifft uns nicht“.

Zunächst gilt es die Angst vor Veränderungen zu minimieren. Entwickelte Resonanzräume innerhalb der Institutionen bieten hier die Möglichkeit zum Dialog mit den eigenen „Leuten“. Mit neuen innovativen Methoden wie z. B. Design Thinking und Scenario Workshops  lassen sich in jeder Organisationseinheit gemeinsam Ausblicke in die Zukunft entwickeln. In der erfolgreichen Praxis von Digitalisierungsprojekten und nach meinem Verständnis bedeutet dies, dass wir von Beginn an jeden einzelnen Mitarbeiter in die Digitalisierung und damit Innovierung eines Unternehmens vom ersten Tag an mitnehmen. Der Weg ist das Ziel! Und so ist unser erster Aufruf beim Start eines Digitalisierungsprozesses: Wir schaffen uns ab! –  Dahinter verbirgt sich die Fragestellung: Was muss das Umfeld unseres Unternehmens tun, um uns abzuschaffen? 

Denken außerhalb der eigenen Grenzen

Es ist ein kräftezehrender Marathon, auf den wir alle Mitarbeiter mitnehmen müssen. Nur so gelingt es Unternehmensführungen, an allen Stellen begreiflich zu machen, dass nicht nur jeder Einzelne, sondern das ganzes System – das gesamte Unternehmen – wegen oder Dank der Digitalisierung vollkommen austauschbar ist oder das bisherige Geschäftsmodell überflüssig werden kann.

Erst mit der sich anschließenden Königsdisziplin – der Antwortentwicklung auf die wesentlichen Zukunftsfragen durch die komplette Belegschaft eines Unternehmens  –  vom Sekretariat über die Verwaltung hin zu Human Ressources, Produktentwicklung und Geschäftsführung  – gelingt uns das, was wir unter unserer Methode zur widerstandsfreien Veränderung unter Mitarbeiterbeteiligung verstehen: Eine Veränderung, die Digitalisierung möglich macht, weil sie von Beginn an auf allen Ebenen, in allen Köpfen und für alle Bedenken und Ängste mitgedacht wurde.

„Komfortzonen verlassen“ heißt Mitarbeiter beteiligen, bedeutet eingeschliffene Wege aufgeben und fordert Mut für neue Modelle und ein Denken außerhalb der eigenen Grenzen. Gelingt uns das, gelingt nicht nur die Digitalisierung, sondern wir heben die echten Potenziale, die darin liegen. 

Sie stehen selbst vor großen Veränderungen und möchten Widerstände vermeiden? Die Methode für widerstandsfreie Veränderungen zeigt Ihnen eine schrittweise Möglichkeit, Veränderungen unter der Beteiligung Ihrer Mitarbeiter anzugehen und zu kommunizieren. Sie wurde von Jörg Müller, Geschäftsführer von NeulandQuartier, entwickelt. Wir unterstützen Sie mit unserer jahrelangen Erfahrung im Bereich Veränderungsprozesse.

Über Jörg Müller 

Systemischer Moderator für Veränderungsprozesse unter Mitarbeiterbeteiligung und Projektentwickler der Leaning Journey zur Gründung der VKU Innovationsplattform des VKU e.V. (Verband kommunaler Unternehmen). 

Bildnachweis: VKU Consult GmbH/ Jörg Müller