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Autorin des Artikels

Franziska Brachvogel

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10.05.2017 / Franziska Brachvogel

#neulandontour: re:publica 2017 auf den zweiten Blick

Was die re:publica 2017 ausmacht? Sie ist #bunt #digital #jung #voll und #fancy. So würde ich die Konferenz beschreiben, wenn man mich nach meinem ersten Eindruck fragt. Doch was sie wirklich ausmacht, geht weit darüber hinaus. Denn die seit elf Jahren etablierte re:publica nimmt jedes Jahr gesellschaftlich brisante Themen in den Blick und bringt Menschen aus verschiedensten Bereichen zusammen. Damit schafft sie einen wichtigen Ort des Austauschs und der Begegnung. Buzzwords wie Vernetzte Gesellschaft, Digitalisierung, Netzpolitik, Smart Cities, Zukunft der Arbeit oder Fake-News durchziehen das wirklich breite und umfassende Programm. Und das alles in diesem Jahr unter dem Motto „Love out loud!“ – um ein Zeichen für Engagement und menschliches Miteinander in der digitalen Gesellschaft zu setzen. Kein Wunder also, dass Herzen die visuelle Aufmachung der Gesellschaftskonferenz bestimmen.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Über 9000 Speakerinnen und Speaker, 20 Bühnen, 20 verschiedene Thementracks, ein Messebereich mit zahlreichen Ausstellern wie Google, Amorelie oder Microsoft, diverse Workshops, Diskussionen, Vorträge, Meet Ups - was erst einmal beeindruckend klingt, überfordert gleichzeitig: „Wohin zuerst? Und wohin überhaupt?“ Wem es schwer fällt, Entscheidungen zu treffen, wird es bei der re:publica schwer haben. Denn so sehr man auch am liebsten alles aufsaugen möchte, man kommt nicht drum herum aus dem breiten, häufig parallellaufenden Angebot zu wählen.

Meine Highlights

Im Zug auf den Weg nach Berlin habe ich mich also mit dem Programm beschäftigt, abgewogen, hin und her überlegt und schließlich meine Agenda für den Tag 2 der Konferenz zusammengestellt. Ein kleiner Rückblick auf den Tag folgt anhand meiner drei Highlights der re:publica 2017:

1.    Die App zur Konferenz! Ohne sie wäre ich sicherlich aufgeschmissen gewesen. An dieser Stelle also ein Hoch auf die digitalen Möglichkeiten! In der App sind alle sich bietenden Optionen übersichtlich mit Ort, Zeit und kurzem inhaltlichen Aufriss aufbereitet und man kann sich seinen Tag gut strukturieren.

2.    Der Talk „Die digitale Konterrevolution: Wie Europa seine Bürger entmündigt“! Christoph Kucklick, Chefredakteur von GEO, zeichnete ein Schreckensszenario, das uns seiner Meinung nach erreichen wird, wenn die Europäische Datenschutzgrundverordnung in der bestehenden Form ab dem 25. Mai 2018 für alle EU-Mitgliedsstaaten gilt. In der anschließenden Fragerunde meldete sich der wissenschaftliche Mitarbeiter von Jan Philipp Albrecht aus dem Publikum zu Wort. Beide haben die Verordnung maßgeblich erarbeitet. „Das war der schlimmste Vortrag, den ich jemals bei einer re:publica gehört habe“, erklärte er nüchtern.

3.    Die Diskussion „Love out Loud against #Hatespeech!" Drei Aktivistinnen, die sich in verschiedenen Initiativen gegen Rechtspopulismus und Menschenrechtsverletzungen engagieren, tauschten sich über Hatespeech und ihre Erfahrungen im Umgang damit aus. Einhellige Botschaft lautete: Jeder Einzelne kann und sollte mit radikaler Höflichkeit gegen den Hass im Netz vorgehen.