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Autor des Artikels

Jörg Müller

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05.09.2016 / Jörg Müller

Studie „Bürger­beteiligung in Mittel­deutschland – Potenziale und Perspek­tiven“

Über 100 mitteldeutsche Städte, Landkreise, Unternehmen und Verbände aus den Branchen Energie, Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bau, außerdem Kammern und Hochschulen nahmen von Mai bis Juli 2015 an unserer Umfrage zur Entwicklung der 1. Studie „Bürgerbeteiligung in Mitteldeutschland – Potenziale und Perspektiven“  teil, die wir in Partnerschaft mit der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland im Herbst 2015 veröffentlichten.

Die Studie mit interessanten Erkenntnissen zu Bürgerbeteiligungsverfahren in Mitteldeutschland zeigt vor allem: Bürgerbeteiligung ist in Mitteldeutschland keine Unbekannte mehr. Der gestiegenen Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger, an relevanten Entscheidungen rund um Infrastrukturausbau und Stadtentwicklung beteiligt zu werden, tragen die kommunalen und privaten Planer und Entscheider zunehmend Rechnung. Die vielschichtigen Potenziale, die frühzeitige Bürgerbeteiligung bieten kann, verstehen die mitteldeutschen Akteure dabei durchaus als Chance. Nicht allein der öffentliche Druck scheint demnach die Hauptmotivation für dialogorientierte Beteiligungsverfahren zu sein, die bereits über das gesetzlich geforderte Maß Mitgestaltung ermöglichen. Ideenaustausch und Interessenausgleich tragen laut Umfrage mehrheitlich zur Akzeptanzsicherung und Qualitätssteigerung von Großprojekten bei und bringen zugleich einen Reputationsgewinn für Unternehmen und Verwaltung. 

„Überzeugend ist das starke Votum: 90 Prozent der Befragten verstehen Bürgerbeteiligung als positiven Beitrag für die Standortentwicklung, sei es durch die Beschleunigung und Qualitätssteigerung von Infrastrukturprojekten oder die Schaffung einer Atmosphäre von Akzeptanz und Vertrauen und damit eines positiven Images für die Region“, so Reinhard Wölpert, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland GmbH.

Dass die BürgerInnen Beteiligungsmöglichkeiten einfordern, ist mittlerweile bekannt und erforscht. Als Spezialisten für Kommunikation und Beteiligung interessierten uns insbesondere die Einstellungen der Träger solcher Projekte – der Stadt- und Landkreisverwaltungen und Infrastrukturunternehmen, die zum Erfolg ihrer Projekte zusehends auf die Erwartungen der BürgerInnen reagieren müssen. Bemerkenswerterweise sind es die Gebietskörperschaften, die Städte und Landkreise, die Öffentlichkeitsbeteiligung immer offener gegenüber stehen. Die Unternehmen sind zum Zeitpunkt unserer Studie zum Teil noch sehr verhalten. 
Unser Fazit: Je größer die eigene Erfahrung mit Öffentlichkeitsbeteiligung, desto offener die Einstellung den Instrumenten frühzeitiger informeller Beteiligungsverfahren gegenüber und desto höher die Einschätzung der positiven Effekte von Bürgerbeteiligung auf die Projekte.

Für die Studie „Bürgerbeteiligung in Mitteldeutschland – Potenziale und Perspektiven“ wurden von Mai bis Juli 2015 650 Stadt- und Landkreisverwaltungen, Unternehmen, Verbände, Kammern und Hochschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angesprochen; 100 nahmen an der Umfrage aktiv teil.  

Hier können Sie die komplette Studie herunterladen.