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Autorin des Artikels
Lara Bühler

Lara Bühler

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Umfrage Erwartungen kommunale Kommunikation
20.02.2018 / Lara Bühler

Kom­munale Kommu­nika­tion – was Bür­ger wollen

Was erwarten Bürger von den Informationsangeboten ihrer Kommunen? Um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen, sind wir im Vorfeld des Konzeptlabors für kommunale Pressesprecher von Dezember 2017 bis Januar 2018 mit Tablets und Fragebögen durch verschiedene Leipziger Stadtteile gezogen. Dabei haben gut 97 Befragte, 90 Prozent davon aus Leipzig und dessen Umland, bei der quantitativen, nicht repräsentativen Befragung ihre Meinung abgegeben. Die Stichprobe setzt sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen und einer ausgeglichenen Verteilung aller Alters- und Berufsgruppen zusammen.

Geringe Aufmerksamkeit für kommunale Themen

Unsere Ergebnisse zeigen: Kommunalen Themen wird oftmals nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Über ein Drittel aller Befragten gab dementsprechend an, noch nie eine Aussage des Leipziger Oberbürgermeisters gelesen oder gehört zu haben. Dennoch fühlen sich nur ein Viertel kaum bis gar nicht über städtische und kommunalpolitische Themen informiert, 45 Prozent hingegen gut. Dabei spielt die Diversität stadtbezogener Thematiken eine wichtige Rolle: Der neue Opernspielplan kann damit genauso gemeint sein wie die Ergebnisse der letzten Stadtratsabstimmung oder die neuen Straßenbaupläne. Viele der Befragten gaben an, dass ihre mangelnde Informiertheit vor allem auf ein geringes eigenes Interesse und Engagement zurückzuführen ist. Ein weiterer Grund sei außerdem eine geringe Anzahl von Berührungspunkten mit städtischen Themen in der individuellen Mediennutzung, was sich beispielsweise durch einen hohen Konsum überregionaler Medien erklären lässt. Welche Themen bei kommunaler Kommunikation im Fokus stehen sollen, ist stark von der individuellen Situation des Befragten abhängig. Im Allgemeinen werden kulturelle und infrastrukturelle Themen solchen aus der Verwaltung vorgezogen.

Online-Medien für mehr Reichweite von Kommunen

Klassische Offline-Medien wie Print, Radio, Fernsehen und auch das von der Stadt publizierte Amtsblatt haben dabei in der Berichterstattung über kommunalpolitische Inhalte nicht vollends an Relevanz verloren. Sie bieten weiterhin eine zuverlässige Informationsquelle für alle Bürger. Wie jedoch zu erwarten war, sind Online-Medien, soziale Netzwerke und Apps aber der „place to communicate“. Die zunehmende Nutzung von Online-Angeboten können Kommunen helfen, ihre Reichweite zu erhöhen und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Es sind nämlich nicht nur junge Befragte, die sich mehr mobiloptimierte digitale Informationsangebote von Kommunen wünschen.

Blog Erwartungen kommunale Kommunikation Konzlab
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Die Ergebnisse der Umfrage in der Übersicht

Wer kommunale Inhalte kommuniziert, sieht sich demzufolge zwei zentralen Fragestellungen gegenüber: Welche Themen stoßen bei meiner Zielgruppe auf das größte Interesse? Welche Kanäle erreichen die meisten Interessierten? Denn die These „one message fits all“ ist in Zeiten einer Kommunikation mit vielfältigen Interessen und Informationen nicht mehr erfolgsversprechend.

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