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Autor des Artikels
Michael Janßen

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Kommunikation als Motor der Gesellschaft
30.08.2017 / Michael Janßen

Kommuni­kation ist Gestalter und Motor unserer Gesell­schaft

Die Rolle der Kommunikation in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft kann man nicht überschätzen. Ohne geht es schlicht nicht. Und nur Kommunikation schafft überhaupt die Voraussetzungen und die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Das gilt umso mehr, wenn widerstreitende Interessen aufeinander stoßen und Lösungen für komplexe Fragestellungen gefunden und umgesetzt werden sollen.

Eine Welt ohne Kommunikation gibt es nicht. Ohne Kommunikation können wir uns Menschen nicht vorstellen, es sei denn als völlig isolierte, im Wortsinne „a-soziale“ (un-gesellschaftliche) Wesen. Die Theoretiker aller Couleur stellen Kommunikation schlicht als Schlüssel unseres Zusammenlebens dar: Sie erhält unser System aufrecht und strukturiert unser gesellschaftliches, wirtschaftliches und soziales (Zusammen-)Leben.

Alles mit System

Ein Schlüsselbegriff ist das „soziale System“. Von der Familie über Schule, Firma und Verein bis hin zu Nachbarschaft, Kommune, Staat: „Die“ Gesellschaft ist fragmentiert in unzählige soziale Systeme, Gruppen, (Teil-)Öffentlichkeiten. Und diese werden erst durch Kommunikation begründet, geschaffen, stabilisiert (oder aus dem Gleichgewicht gebracht) und weiterentwickelt.

Überhaupt wird unser Zusammenleben – wie manche meinen: ausschließlich! – durch Akte der Kommunikation organisiert. Nur durch Kommunikation wissen wir, was für uns und für andere relevant ist, wo wir – und welche – Position beziehen müssen oder können.

Und da Kommunikation so wichtig ist, so unerlässlich und so zentral für alles, was wir tun, denken, wollen – deshalb muss Kommunikation, müssen Kommunikationsprozesse, sollen sie zielgerichtet und nachhaltig wirken, auch mit Kompetenz und Sorgfalt gesteuert, „gemanagt“, moderiert werden.

Öffentlichkeit ist Kommunikation

Alles, was wir als Öffentlichkeit im weitesten Sinne bezeichnen, wird durch kommunikatives Handeln, also durch Kommunikation strukturiert. Und die Struktur unserer Öffentlichkeit geht uns alle an, wir (als Bürger) wollen bei dieser Strukturierung gefragt werden und mitreden. Damit erfüllen wir alle nur unsere ureigene Rolle im Gefüge unserer Gesellschaftsorganisation. Dass wir diese Rolle nicht nur durch Teilnahme an Wahlen wahrnehmen, ist eine Binsenweisheit, auch wenn Artikel 20 des Grundgesetzes für die Ausübung der Staatsgewalt durch das Volk nur „Wahlen und Abstimmungen“ nennt.

Öffentlichkeit – wir alle! – muss umfassend, frühzeitig und mit echten Mitwirkungschancen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. So werden Infrastruktur-, Planungs- und Entwicklungsprojekte zu echten Bürgerangelegenheiten. Mitsprache macht Betroffene zu Beteiligten, macht Objekte zu Subjekten des Geschehens und sorgt für Transparenz, Akzeptanz und nicht zuletzt für mehr Effizienz. Das uns umfassende, uns bestimmende soziale System wird durch Kommunikation und Partizipation so entwickelt, dass das Wort Gemeinwohl im besten Sinn wieder Geltung beanspruchen kann. Der Mut, die Öffentlichkeit früh einzubinden, wird meist direkt belohnt durch bessere Ergebnisse und höhere Planungssicherheit.

Dies gilt nicht nur in unserer alltäglichen Lebenswelt, sondern auch in Unternehmen und Organisationen aller Art: Hier setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass auch Führungskräfte und Mitarbeiter frühzeitig und umfassend in die Veränderungsprozesse ihres sozialen Systems (Unternehmen, Abteilung, Projekt, Prozess) einbezogen werden können und müssen. Das Wort Mitbestimmung erhält vor diesem Hintergrund eine neue, tiefer gehende Bedeutung und entwickelt sich von der formalen, im Betriebsverfassungsgesetz verankerten, Mitsprache und Beteiligung zu einem zentralen Erfolgsfaktor einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung.

Fazit

Soziale Systeme sind Kommunikationsbeziehungen. Sie lassen sich wirkungsvoll und akzeptanzträchtig gestalten, indem Kommunikation gefördert und moderiert wird und indem alle relevanten Betroffenen und Beteiligten in einem umfassenden und frühzeitigen Dialog einbezogen werden.

NeulandQuartier moderiert und gestaltet Beteiligungs- und Kommunikationsprozesse und fördert die nachhaltige Entwicklung sozialer Systeme in der Öffentlichkeit und in Unternehmen. Systemische Moderation, Methoden der Öffentlichkeitsbeteiligung und PR und langjährige Expertise unserer Berater/-innen und Experten sichern den Erfolg.

Foto: Pixabay

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