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Anton Vesper

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11.12.2016 / Anton Vesper

Neue Methode, Konflikte zu lösen?! Aus Doktor­arbeit wird Trainee-Praxis.

Konzepte, Konzepte, immer wieder Konzepte. Streiten, streiten – immer wieder streiten. Argumentation studieren. Wann, fragte ich mich zuletzt, und vor allem wie soll das jemals enden? Ein Licht am Horizont: Die Praxis rund um Beteiligungs- und Mediationsverfahren! Mediative Strategien nutzt man heute bereits in verschiedenen Kontexten. Bei politischen Beteiligungs-Anstrengungen (siehe Stuttgart 21), bei Konflikten in Schulen und nicht zuletzt auch in der Wirtschaftsmediation. Immer ist das Ziel, eine systematische Beteiligung aller privaten und öffentlichen Stakeholder im Prozess des Streitens abzusichern. Und damit „konstruktives Streiten“ zu ermöglichen. 

Kondensat aus meiner Doktorarbeit

Für einen Mediator besteht die Herausforderung darin, einen konstruktiven Dialog zwischen zwei in Konflikt stehenden Parteien zu ermöglichen. Und ihn darüber hinaus durch Dialoganalyse und mediative Techniken (z. B. Fragetechniken), neutral zu führen. Es gibt bereits eine Menge Methoden, um Konfliktsituationen mediativ zu gestalten, zu den bekanntesten zählt die gewaltfreie Kommunikation.

In meiner Doktorarbeit erörtere ich: Weil ein Mediator stets auch Meinungsverschiedenheiten der Parteien managen muss, muss er ein mediierender Argumentationsstratege sein. Um die mediativen Herausforderungen auf argumentativer Ebene zu bewältigen, habe ich eine argumentative Strategie für Mediatoren entwickelt. Sie hilft, Argumentationen inhaltlich und strukturell zu hinterfragen. Gelingt es, einen argumentativ-konstruktiven Dialog zwischen den Parteien zu gestalten, können diese ihre festgefahrenen Problemperspektiven verlassen und einzigartige Lösungswege gemeinschaftlich erarbeiten – und schließlich akzeptieren.

Kleine große Schritte: Ist Streiten vielleicht sogar – spätestens mittelfristig – gewinnbringend?

Aus der Uni in die Praxis. Bereits in den ersten Wochen als Trainee bei NeulandQuartier konnte ich die Chance wahrnehmen, auf Beteiligungsveranstaltungen mitzuwirken. Dabei fand ich Bestätigung für vieles, was sich in meiner Studienzeit in Amsterdam und Leipzig bereits herauskristallisierte. So ist unter Zuhilfenahme von Emotionen zu argumentieren nicht gleichbedeutend damit, unplausibel oder destruktiv zu argumentieren. Es war ermutigend, nun aus eigener Erfahrung zu verstehen, welche theoretischen Konzepte für konstruktives Streiten auf welche Weise (nicht) in der Praxis funktionieren.

Aus Grundlagenwissen wird nun also endlich praktische Kommunikation! In der aktuellen politischen, sozio-kulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Situation bieten sich dafür in meinem Fall beste Gelegenheiten bei Projekten im Energie- und Verkehrssektor. Das NeulandQuartier liegt genau in diesen Sektoren. Als Trainee möchte ich täglich den Dialog für unsere Kunden konzentriert mitgestalten, um Akzeptanz und Vertrauen für ihre Perspektiven zu bewirken. Und wenn ich in diesem Zug das verbreitete Negativ-Image von „Kritik“ am Ende ein wenig aufpoliert habe, freue ich mich doppelt über gelungene Öffentlichkeitsarbeit. Neben dem täglichen Spaß bei der Arbeit mit dem tollen Team – in und an – der Agentur gibt es nicht nur für mich an Gründen also mehr als genug, gespannt auf die kommenden Projekte im NeulandQuartier vorauszublicken! 


Bildnachweis: pixabay