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03 | 2024David Reising

Praktikumsbericht David: Infrastruktur, Teamgeist und Pasta.

<h1>Praktikumsbericht David: Infrastruktur, Teamgeist und Pasta.</h1>

Suchst du gerade nach einem Praktikum, aber bist dir noch unsicher, ob du dich bei NeulandQuartier bewerben willst? Du möchtest wissen, was deine Aufgaben sein könnten, wie das Team drauf ist oder einfach ein Gefühl dafür bekommen, ob das NeulandQuartier der richtige Ort für dich und dein Praktikum sein könnte? Dann kann ich dir helfen:

Hey, ich bin David, komme aus Leipzig und schließe gerade meinen Bachelor in Politikwissenschaft ab. Nach Praktika in der Kommunalpolitik, einem Ministerium und im Bundestag wollte ich mal etwas anderes ausprobieren. Deshalb habe ich im Herbst 2023 als Praktikant im NeulandQuartier angefangen.

Um dir ein Gefühl dafür zu geben, wie sich das Arbeiten hier anfühlt und wie die Firma funktioniert, habe ich ein paar Fragen formuliert und beantwortet. Eines kann ich dir jetzt schon sagen: Es lohnt sich, Neuland zu betreten.

„Wie bist du zu NeulandQuartier gekommen?“

Als ich mich beworben habe, war ich mit meinem Studium schon ziemlich weit und wollte vor dem Abschluss in der Wirtschaft Praxisluft schnuppern. Für mich war wichtig, dass sich die Schwerpunkte und Projekte der Firma mit meinem Interesse an Politik überschneiden. Gedacht, recherchiert, beworben und ehe ich mich versah, hatte ich erst ein Bewerbungsgespräch und dann die Zusage von NeulandQuartier.

„Wie hast du Dich am ersten Tag Deines Praktikums gefühlt & wie vergleichst du das mit deinem Gefühl jetzt, gegen Ende des Praktikums?"

An meinem ersten Tag stand ich vor der Tür in der Humboldtstraße, war angespannt und ein bisschen aufgeregt – ich hatte keine Ahnung, wer mir gleich diese Tür öffnen und was mich hier erwarten würde. Die Tür ging auf und ich wurde herzlich von unserer Büromanagerin begrüßt. Nach einem ersten Plausch gab‘s eine kleine Führung durch das Büro, bei der ich die anderen Kolleg:innen kennenlernte. Zurück am Schreibtisch wurden mir die internen Abläufe und die Arbeitsweise des Büros erklärt und ich bekam Zugänge und Einweisungen zu den verschiedenen Programmen, die ich für die Arbeit brauchen würde. Das war für mich ziemlich entspannt, so konnte ich direkt Fragen stellen und war sicher, dass die ganzen Programme auch funktionieren. Man nahm sich viel Zeit für mich, so dass ich in Ruhe und gut ankommen konnte.

Jetzt, am Ende des Praktikums, bin ich zwar immer noch gespannt, was der Tag für mich bereithält – allerdings habe ich, weil ich gut in meine Projekte eingebunden bin und meine Zeit teilweise selbst plane, oft auch schon vor dem Aufschließen der Tür eine Idee davon, wie mein Tag aussehen wird.

„Wie sieht die Arbeit in einer Agentur aus?"

Ich glaube, „die“ Arbeit gibt es in unserer Agentur nicht. Unsere Aufgaben ergeben sich aus den Bedürfnissen unserer Kunden – und so wie sich die Bedürfnisse ändern, verändern sich auch unsere Aufgaben.

Grundsätzlich handelt es sich bei NeulandQuartier um eine Kommunikationsagentur. Wir beraten verschiedene Kunden zu unseren Schwerpunkten – Energie, Infrastruktur, Mobilität und Bau. Jeder Kunde bekommt ein Team aus zwei Berater:innen, die das jeweilige Projekt gemeinsam organisieren und steuern. Wenn mehr anfällt, als die beiden schaffen können, stehen mit den anderen Kolleg:innen auch immer helfende Hände bereit. Die Bandbreite der Aufgaben reicht von kurzen Meldungen in den sozialen Medien zu ganzen Beteiligungstouren, bei denen Kolleg:innen auch mal mehrere Tage unterwegs sein können. Grundlage dafür ist vor allem unsere Fachkenntnis, die u.a. durch tägliche Recherche und regelmäßiges Medien-Monitoring stetig ausgebaut wird.

„Woran hast du mitgearbeitet?“

Aktuell arbeite ich für einen Übertragungsnetzbetreiber bei einem großen Stromtrassenprojekt und für einen anderen Kunden bei einem Planungsverfahren für Windenergieflächen. In den Projekten recherchiere ich oft Hintergrundinformationen und bereite sie für die Kunden auf, dabei arbeite ich viel mit PowerPoint und Excel. Mit den beiden Programmen habe ich hier tatsächlich sehr viel mehr Zeit verbracht, als ich vor Beginn des Praktikums erwartet hätte.

Außerdem habe ich auch engen Kundenkontakt. So sehe ich zum einen, wie sich die Kommunikation gemeinsam gestalten lässt. Zum anderen kann ich mich direkt einbringen und selbst Absprachen mit dem Kunden treffen.

Als ich zum Beispiel eine Informationsveranstaltung für einen Kunden organisiert und mich dafür mit Locations abgestimmt und Material erstellt habe, war ich Vermittler zwischen unserem Kunden und den verschiedenen Firmen. Bei manchen Veranstaltungen war ich dann als Ansprechpartner für unsere Kunden direkt vor Ort verantwortlich und habe sie bei der Durchführung unterstützt. Das fand ich sehr schön, weil ich hierbei sehr selbstständig war und die Ergebnisse meiner Arbeit live miterleben konnte.

„Wie empfindest du die Atmosphäre im Büro?“

Die Atmosphäre im Büro gefällt mir gut – der Altbauflair und die offene, hilfsbereite Art der Kolleg:innen haben es mir leicht gemacht, mich hier wohl zu fühlen. Übrigens wäre es praktisch, wenn du dein Sternzeichen kennst: Am Ende der gemeinsamen Mittagspause schauen wir oft, was die Sterne für den restlichen Tag bereithalten. Muss man nicht dran glauben, aber wenn die Sterne mir sagen, dass der Tag heute ganz fantastisch wird, sage ich sicher nicht nein.

Damit man bei den vielen Projekten, die parallel laufen, nicht den Überblick verliert und um regelmäßige Einblicke in die Arbeit der Kolleg:innen zu bekommen, treffen wir uns jeden Montag zu einem gemeinsamen Wochenauftakt und besprechen die kommende Woche. Dabei berichtet jede:r, was die Woche ansteht und ob man Unterstützung braucht oder Kapazitäten hat.

Und weil es wichtig ist, sich nicht immer nur zum Arbeiten an einen Tisch zu setzen, essen wir Freitagmittag gemeinsam Pasta – beim Kochen wechseln wir uns ab. Bevor wir nach dem Essen die letzten Arbeiten vor dem Wochenende erledigen, tauschen wir uns aus, wie wir die Woche erlebt haben und wo unsere persönlichen Low- und Highlights lagen. So bekommen alle die Möglichkeit, sich mitzuteilen und dem Team Einblicke in das persönliche Empfinden zu geben. Mir gefällt dabei sehr, dass auch das emotionale Miteinander im Team gefördert und in den Arbeitsalltag integriert wird.

„Wie hast du Dich in das Team integriert gefühlt?"

Die Integration in das Team startete ab dem ersten Tag. Ich wurde schnell in die Strukturen im Büro eingebunden und bald darauf in die ersten Projekte eingearbeitet. Wenn man bei NeulandQuartier startet, bekommt man eine:n Mentor:in zur Seite gestellt. Die Person hilft dir, wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst. Mit meinem Mentor habe ich sogar in einigen Projekten zusammengearbeitet. Seine professionelle und trotzdem persönliche Art hat mir dabei geholfen, auch mal „doofe“ Fragen zu stellen.

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns nach Dienstschluss zum „Afterwork“. Das wird immer von einem freiwilligen Zweierteam organisiert und wir machen immer etwas anderes. Letztes Mal waren wir Tischtennis spielen, davor waren wir bei einem Kneipenquiz. Diese kleinen Treffen haben mir nicht nur Spaß gemacht – sie haben mir auch dabei geholfen, neben dem beruflichen auch einen privaten Eindruck meiner Kolleg:innen zu bekommen und zusätzlich dazu beigetragen, dass ich mich schnell ins Team integriert gefühlt habe.

"Was nimmst du persönlich aus dieser Zeit mit?"

Ich habe einen Einblick bekommen, was mit meinem Studium später möglich ist und gemerkt, wie spannend ich das Themenfeld „Infrastruktur“ finde. Vorher hatte ich damit kaum Berührungspunkte – jetzt habe ich mir ein Themengebiet erschlossen, in dem ich mir sogar vorstellen kann, später einmal zu arbeiten. Es hat mich enorm fasziniert, dass ein so komplexes, umfassendes und gleichzeitig so wichtiges Themenfeld, dass so offensichtlich vor unseren Augen liegt, auf das man täglich zurückgreift und auf das man so sehr angewiesen ist, trotzdem in vielen Bereichen so wenig besprochen wird und so wenig Beachtung findet.

Was ich auch nicht missen möchte ist, dass der Pasta-Freitag mein Pasta-Game auf ein neues Level gebracht hat - das ein oder andere Rezept von den Kolleg:innen habe ich zuhause schon nachgekocht.