NQ-Podcast: Industrielle Abwärme für Leipzig – Wie „RE:FILL“ die Wärmewende voranbringen soll. Im Gespräch mit Dr. Maik Piehler
In der Industrie entsteht Wärme oft als Nebenprodukt, das oftmals ungenutzt bleibt. Gleichzeitig sind Städte auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Wärmeversorgung klimafreundlicher, verlässlicher und bezahlbarer zu gestalten. Was liegt also näher, als die vorhandene Abwärme dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird?
In dieser Podcast-Folge sprechen Ingo Seeligmüller und Dr. Ilka Wild mit Dr. Maik Piehler, dem Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, über „RE:FILL”. Dabei handelt es sich um ein Infrastrukturprojekt, das die industrielle Abwärme aus der TotalEnergies Raffinerie im Chemiepark Leuna für die Leipziger Fernwärme nutzbar machen soll.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus bislang ungenutzter Wärme eine Ressource für die Stadt wird. Dr. Maik Piehler erklärt, welche Rolle industrielle Abwärme für die Wärmewende spielen kann, wie die Wärme über eine neue Leitung nach Leipzig kommt und warum RE:FILL mehr ist als ein technisches Leitungsbauprojekt.
Es geht um Versorgungssicherheit, kommunale Wärmeplanung, Akzeptanz entlang der Trasse und die Frage, was andere Städte aus dem Projekt lernen können. Dabei wird deutlich: Die Wärmewende entscheidet sich nicht nur an neuen Technologien, sondern auch daran, vorhandene Potenziale klug zu erschließen.
Wie kann industrielle Abwärme für Fernwärme genutzt werden? Welche Infrastruktur braucht es dafür? Und was bedeutet „RE:FILL“ für Leipzigs Weg zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung? Antworten darauf gibt es in dieser Folge.
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